Cloppenburger THW-know-how beim Kampf gegen Algen im Dümmer

Am letzten Wochenende war das THW aus Cloppenburg im „Probe-Einsatz“ gegen die Blaualgen am Dümmer. Hier ein Bericht des THW dazu:

Cloppenburger THW-know-how beim Kampf gegen Algen im Dümmer

Auf Anforderung der Samtgemeinde Lemförde testete das Technische Hilfswerk (THW) aus Cloppenburg seine Möglichkeiten, die Gemeinde bei der Bekämpfung der Algen im Dümmer zu unterstützen. Zugführer Rudi Czech und ein 6-köpfiges Team waren nach Lembruch gefahren um dort mit Gerätschaften welche für die Ölschadenbekämpfung in Cloppenburg vorgehalten werden die Unterstützungsmöglichkeiten auszutesten.

Mittels sogenannten Skimmern wurden die an der Oberfläche treibenden Algen sowie abgestorbene Pflanzenreste aufgesaugt und mit Pumpen zu einem Auffangbehälter gefördert. Hier wurde die Übelriechende Masse durch Vliesmaterial gefiltert.

Der Probelauf zeigte sich recht effektiv. Ob und in welchem Rahmen das THW dieses Projekt angehen soll, wird die Gemeinde in kürze entscheiden.
Der Dümmer wird seit vielen Jahren regelmässig durch übermäßiges Wachstum von Blaualgen bedroht, welche dem Wasser den Sauerstoff und damit der Tier- und Pflanzenwelt die Lebensgrundlage im Wasser entziehen.

Jürgen Blanke

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
THW Ortsverband Cloppenburg

Über Thomas Bunte

Thomas Bunte ist freiberuflicher Projektleiter und Web-Entwickler, aber vor allem überzeugter "Dümmeraner". Von Geburt an verbringt er die Wochenenden und weite Teile der Ferien am Dümmer!

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4 Kommentare
  1. Karl-Heinz Neukirchen sagt:

    Leider haben die Leute, die hier vom Tourismus leben, es wohl immer noch nicht begriffen, dass Ihre Existenz gefährdet ist.
    Fahrt doch mal nach Hannover und macht den Verantwortlichen Beine, bevor die letzten Gäste auch noch weg bleiben.
    Es ist sehr traurig wie diese Region am Dümmer (See) kaputt gemacht wird.

    Schade, es war für ein paar Jahre unser Urlaubsparadies!!!

  2. Segelclub SCED sagt:

    in der letzten Zeitungsausgabe vom 30.7.12 im Diepholzer Kreisblatt ist beschrieben worden, dass Nitrate dem Wasserauslauf zur Lohne zugegeben werden, damit die Geruchsbelästigung der Lohne, die durch Diepholz fliest, gemindert wird. Es sind schon genug Nitrate und Phospathe im Dümmer. Dieses Foto ist heute gemacht worden im Hafen vom SCLD. Hier stehen 6 Behälter a 1000 Ltr. Und dies wird durch einen ständig durchfließenden Schlauch ins Wasser ein dosiert.
    Auf der einen Seite wird dafür gesorgt, weil das Trinkwasser zu hohe Nitratbelastung hat, das Nitrat zu reduzieren, auf der anderen Seite kippt man hier Unmengen von Nitrat in die Lohne, um den Gestank in Diepholz zu reduzieren. Die Blaualgen verschwinden dadurch nicht. Hier können Nitrate durch das Grundwasser ins Trinkwasser gelangen. Tatsache ist, dass zu hohe Nitratbelastungen im Trinkwasser gefährlich sind, besonders für Babys bis zum 6. Lebensmonat.
    Es ist nicht zu begreifen…….

  3. Segelclub SCED sagt:

    Unser Vorschlag seit langen Monaten als Segelclub SCED an alle Behörden von Lemförde Herrn Spreen, über den Landrat van Lessen Diepholz, über NLWKN Sulingen Herrn Prante, und über den Seebesitzer Niedersachsen NGLN Herrn Schlösser Hannover, sogar bis zum Minister McAllister im Landtag Hannover haben bisher nur Absagen gebracht.
    Immer wieder kommen die gleichen Ausreden oder man gibt sie an übergeordnete Stellen weiter. Man beharrt auf das 16-Punkte-Programm, wo so etwas nicht vorgesehen ist. Und dann darf es auch nicht von außen vorgeschlagen werden…….

    Keiner der Herren hat sich bisher die Mühe gemacht, sich den Entenfang am Dümmermuseum anzusehen, der von stinkig, schwarz und modderich nun ein klarer völlig sauberer Teich ist. Hier waren diese Mikro-Organismen am Werke………..

    • Segelclub SCED sagt:

      16 Punkte Plan vom Dümmerforum
      unter Maßnahmen zur Dümmer-Restaurierung Punkt 3 „Alternative Möglichkeiten“

      3. Darstellung und Diskussion alternativer (innovativer) Möglichkeiten zur Bekämpfung der Eutrophierung im Dümmer und zur Vermeidung akuter Beeinträchtigungen des Fremdenverkehrs.

      Alternative Vorschläge mit Mikro-Orgasnismen gegen Blaualgen liegen Sulingen, Diepholz und Hannover vor, aber man lehnt ab ohne nähere Prüfung und ohne den angebotenen kostenlosen Testversuch durchzuführen. Es muß für den Dümmer und den Anwohnern wohl noch viel schlimmer kommen mit Gestank, Badeverbot und geschlossenen Blaualgen-Teppich, und Fischsterben wie im letzten Jahr……..aber die Verantwortlichen sitzen weit entfernt vom Dümmer.

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