Die Algenlast sinnvoll nutzen? Die Aussagen eines Fachmann zeigen – Nachdenken und überprüfen wäre sinnvoll!

Biogas aus Dümmer-Algen – mit Zyklon - Landkreis Diepholz - Lkr. Diepholz - Lokales - KreiszeitungUnter Seglern die auf dem See unterwegs waren, ist es schon länger ein geflügeltes Wort: Hier schwimmt soviel Algenmasse, da kann man eine Biogasanlage mit betreiben.

Ein Artikel in der Kreiszeitung zeigt, das das ganze nicht so abwegig ist wie gedacht.
Auch wenn der Algenfachmann Rudolf Cordes nicht die jetzt im See schwimmenden Algen nutzen will, sondern die „Schadstoffe“ die zur Überdüngung des Sees – und in Folge zur Blaualgenplage führen.

Seine Äußerungen hinsichtlich Kosten und Förderfähigkeit sind wirklich mehr als Interessant.

Hier der ganze Artikel unter dem Titel: Biogas aus Dümmer-Algen – mit Zyklon

Über Thomas Bunte

Thomas Bunte ist freiberuflicher Projektleiter und Web-Entwickler, aber vor allem überzeugter "Dümmeraner". Von Geburt an verbringt er die Wochenenden und weite Teile der Ferien am Dümmer!

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2 Kommentare
  1. C. Kosanetzky sagt:

    Ich bin da ganz deiner Meinung, allerdings muss man zugestehen, dass die Umleitung des Bornbaches bis die Erwartungen erfüllt: Die Phosphatfracht ist den publizierten Messungen zur Folge etwa im prognostizierten Umfang gesunken. Die Bornbachumleitung war aber immer Teil eines mehrstufigen Planes, der den Polder zwingend mit einschließt – insofern haben die Limnologen (Ripl, Poltz) immer darauf hingewiesen, dass die Umleitung alleine zur Gesundung unseres Sees nicht ausreicht!

  2. Henning sagt:

    Also ich halte von der Idee gar nichts. Eine solche Biogasanlage bedeutet, sich mit dem Status Quo abfinden. Der zu hohe Nährstoffeintrag in den Dümmer muss endlich in Angriff genommen werden.
    Wenn selbst die Bornbachumleitung nicht den erwünschten Erfolg gebracht hat, muss man sich mal fragen, ob es mit der Überdüngung unserer Natur so weiter gehen darf.
    Und dann noch von dem Fehlverhalten zum Beispiel der Landwirtschaft zu profitieren (womöglich mit Subventionen), geht völlig an den Problemen und deren Lösung vorbei.

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