Doch keine Vorplanung?

Anscheinend ändert sich aktuell wieder die „Kommunikationsstrategie“ hinsichtlich der kurzfristig bereitgestellten Mittel des Niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz wieder.

In Gesprächen mit der Presse wird jetzt wieder von einem neuen Gutachten gesprochen, dass die Frage klären soll ob ein Großschilfpolder überhaupt sinnvoll ist.

Also nicht wie zuletzt nach aussen immer dargestellt, dass diese Mittel in die Vorplanung des Polder gehen. Damit sind wir wieder bei der  von allen Dümmerfreunden kritisierten Situation, der „Verschleppung“!

Zur Erinnerung: hier nochmal ein Zitat aus dem Bericht im Kreisblatt zum Ergebnis der Limnologischen Tagung im Frühjahr!
„Es wurde erklärt, dass sich die Anreicherung der Phosphate im Schlamm und im Wasser des Sees durch ein Großschilfpoldersystem im Zusammenwirken mit der Bornbachumleitung effektiv begrenzen lassen.“

Und das das Land diesen nicht zahlen will.  Zitat aus dem Artikel:

„Zur Senkung der in den Dümmer fließenden Nährstofffracht war ursprünglich im Rahmen des Dümmersanierungskonzepts ein Großschilfpolder vorgesehen, der aufgrund hoher Bau- und Betriebskosten jedoch nicht umgesetzt wurde. Wie Rudolf Gade vom Niedersächsischen Umweltministerium in seinem Grußwort berichtete, sei auch zukünftig nicht mit dem Bau einer solchen Anlage zu rechnen.“

Hier der ganze Artikel ==>>

Damals war also schon klar, dass der Großschilfpolder richtig sei, aber kein Geld vorhanden sei.

Wozu jetzt also Geld für eine neue Untersuchung verschwenden? Soll hier wieder nur Zeit geschunden werden.

Und Zeit ist das letzte was unser Dümmer noch hat!

Über Thomas Bunte

Thomas Bunte ist freiberuflicher Projektleiter und Web-Entwickler, aber vor allem überzeugter "Dümmeraner". Von Geburt an verbringt er die Wochenenden und weite Teile der Ferien am Dümmer!

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