Fischsterben Ende September

Wir hatten ja schon einige Presseberichte zum Fischsterben in Dümmerlohausen Ende September hinterlegt. Jetzt haben wir noch ein paar Bilder von der Situation am 29.09. erhalten die wirklich gräuslich sind.

Vor allem die Möwenschwärme erinnern einen an Hitchcock.
Und alle mit denen ich gesprochen habe, können sich auch nicht an diese riesige Anzahl von Möwen am Dümmer See erinnern.

Aber das liegt wohl am Zustand, dass die Möwen ja einfach nur die toten oder nach Luft schnappenden Fische „abgrasen“ müssen!

Über Thomas Bunte

Thomas Bunte ist freiberuflicher Projektleiter und Web-Entwickler, aber vor allem überzeugter "Dümmeraner". Von Geburt an verbringt er die Wochenenden und weite Teile der Ferien am Dümmer!

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2 Kommentare
  1. C. Kosanetzky sagt:

    …. übrigens wurde die Graugans vor einigen Jahrzehnten von einem bekannten Rechtsanwalt (und ich glaube auch Segler) aus dem Ostwestfälischen hier am Dümmer (wieder)angesiedelt, indem er Grauganseier von der Inseln Fehmarn importierte. Zur Zeit halten sich sehr viele Gänse als Gastvögel am See auf, die große Zahl der Möwen dürfte sich auch dadurch erklären, dass es z.Z. sehr leicht für die Tiere ist, an verendeten Fisch zu kommen…. Insbesondere die Großmöwen sind eigentlich nicht als Brutvögel am See, im Gegensatz zu den Lachmöwen. Das erstere auch verendeten Fisch fressen ist in der derzeitigen Situation vermutlich eher von Vorteil….

  2. Ulrich H. Meyer sagt:

    ich kenne den Dümmer seit Mitte der 50´er Jahre als Segler und Naturfreund. Jetzt, am letzten Wochenende (September 2012) fand ich das massenhafte Auftreten der Möwen schokierend. Die Häufung ist genauso ungewöhnlich, wie die Verbreitung der Graugänse. Meines Wissens traten um 1973 vereinzelt Grauganspaare auf. Auch kann ich bestätigen, dass zumal kleinere Fische gleichzeitig in größeren Schwärmen auftauchen und nach Luft schnappen — alles sehr bedenkliche, untrügliche Zeichen für den schlimmen Zustand des Dümmers. Den bekannten Güllegeruch empfand ich gegenüber der stinkenden Blaualgenpest geradezu wie Lavendelgeruch.
    Ulrich H. Meyer, Herne, den 10.9.2012

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