NDR berichtet über das „Anbaden im Dümmer See ohne Blaualgen“

Anbaden im Dümmer SeeAm vorletzten Wochenende war der offizielle Saisonstart am Dümmer mit den „Anbaden“.

Und auch der NDR bewegte im Rahmen der Sendung „Hallo Niedersachsen“ ein Fernsehteam zum See. Auch um über die akute Situation am See zu berichten.
Hier geht’s zum Bericht ==>> 

Und das Fazit war positiv. Die aktuelle Lage wurde bewertet – und die ist ja unzweifelhaft aktuell noch ok – aber auch über die Maßnahmen die geplant sind, kurz berichtet.

Im Online-Artikel wurde  auf die aktuelle Situation etwas tiefer eingegangen. So soll die :

Kläranlage soll gebaut werden

„Der Dümmer ist seit Jahrzehnten unser Sorgenkind“, sagte Inka Burow vom niedersächsischen Umweltministerium. Um der Blaualgen Herr zu werden, wurde bereits der Bornbach umgeleitet und damit der Zufluss von Düngemitteln aus der Landwirtschaft gestoppt. Zudem soll voraussichtlich im kommenden Jahr eine Art natürliche Kläranlage gebaut werden – ein sogenannter Großschilfpolder für rund 20 Millionen Euro.

Wasserflöhe sorgen für Hoffnung

Derzeit präsentiere sich der Dümmer ungewohnt sauber, sagte Achim Stolz vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz gegenüber NDR 1 Niedersachsen. Grund dafür seien die Wasserflöhe, die das Seewasser filtern und dadurch das Wachstum von Seepflanzen begünstigen. „Wir sind vorsichtig optimistisch, dass diese die Blaualgen verdrängen“, so Stolz. 

Falls es aber doch zu einer erneuten Algenplage am Dümmer kommen sollte, sind die Verantwortlichen vorbereitet. Erstmals könnte dann ein Amphibienfahrzeug eingesetzt werden, das Algen und tote Fische einsammelt.

Ist schon verrückt, das wir uns jetzt auf die Wasserflöhe als Retter verlassen müssen! Aber hoffen wir das wir dieses Jahr glimpflich davon kommen.

Wobei dies keine dauerhafte Hoffnung für uns sein kann. Die gibt es nur wenn der Großschilfpolder schnellstmöglich kommt und gleichzeitig auch an die Verursacher ran gegangen wird.
Der Gülle- und Gär-Rückstand-Eintrag muss reduziert werden 

Über Thomas Bunte

Thomas Bunte ist freiberuflicher Projektleiter und Web-Entwickler, aber vor allem überzeugter "Dümmeraner". Von Geburt an verbringt er die Wochenenden und weite Teile der Ferien am Dümmer!

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