NUVD plant zweite Fachtagung zu Maßnahmen zur Dümmersanierung

Die Natur- und Umweltschutzvereinigung Dümmer NUVD hat in diesem Frühjahr schon eine vielbeachtete Fachtagung zum Thema Sanierung von Flachseen veranstaltet.

Und auch nächstem Jahr – unter dem Eindruck eines wirklich miserablen Jahres für unseren See und der darauf folgenden Diskussion um die Dümmer-Sanierung, will der NUVD wieder eine Tagung durchführen. Hier der Aufruf des NUVD: 

Die NUVD plant derzeit eine zweite Limnologische Fachtagung im Frühjahr 2012.
Der Themenschwerpunkt liegt auf den Gebieten der Dümmersanierung durch verschiedene Maßnahmen wie Großschilfpolder oder mehrere kleine Schilfpolder im Hunteeinzugsbereich, weitergehende Entschlammung des
Sees und weitere fachliche Vorschläge bzw. Planungen dazu.
Über kurzfristige Maßnahmen soll eingehend informiert werden. Wie Schlammoxidation (Abbau und Fixierung der Eisen(III)-phosphate im Schlamm) in abgegrenzten See-Bereichen, wie in Häfen, durch Injektion von
Sauerstoff ( bis zu 6 bar) in das Schlammsediment (hohe Reaktionsrate durch Mikrobläschen mit hoher Stoffaustauschgeschwindigkeiten). Oder die Vermeidung von lokalen Blauansammlungen.
Dazu benötigen wir gute Unterstützungen. Unterstützungen wären primär finanzielle Spenden für die Einladungen von ausgewiesenen und kompetenten Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Praktikern und für die Organisation der Tagung.
Meine Frage lautet deshalb: Gibt es noch weitere Vorschläge und wer ist bereit uns zu unterstützen ?

Mit freundlichem Gruß
Prof. Dr.-Ing. Norbert Nowack

Über Thomas Bunte

Thomas Bunte ist freiberuflicher Projektleiter und Web-Entwickler, aber vor allem überzeugter "Dümmeraner". Von Geburt an verbringt er die Wochenenden und weite Teile der Ferien am Dümmer!

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Ein Kommentar
  1. Jürgen Michele sagt:

    Und sie wirken doch…
    http://evu.jade-hs.de/content/und-sie-wirken-doch
    EVU-Seite Jade-hs.de
    Leserbrief an die WZ

    Eingestellt von ri1004 am 13. Februar 2012 – 11:02

    die Freistrahlanlagen!

    Prof. Dr. G. Liebezeit hat verschiedene Wirkungen im Banter See festgestellt. Er glaubt diese nicht unbedingt auf die Freistrahlanlagen zurückführen zu können und hat die schönen Tendenzen alle mit drei Fragezeichen versehen.
    Eine andere wesentliche Wirkung kann derzeit von jedem Wilhelmshavener in Augenschein genommen werden. Der Banter See ist noch nicht zugefroren … Süßwasser gefriert schon bei Null Grad Celsius. Im Hafen haben wir Salzwasser und auch der Jadebusen hat eine geschlossene Schneeeisoberfläche. Es gibt dafür eine einfache Erklärung:

    Obwohl Herr Manzenrieder die Wirksamkeit der Freistrahlanlagen in Frage gestellt hat, haben sie den See bis in eine Tiefe von 9m das ganze Jahr über auf Oberflächentemperatur gehalten.

    Der Wärmeinhalt war das ganze Jahr über auf einem deutlich höheren Niveau. Dies bedeutet bei der jetzigen starken Auskühlung – der Wind hilft weiterhin bei der Durchmischung – dass genügend Wärme nach oben transportiert wird und ein Erstarren deutlich später einsetzt. Ökologische Wirkungen sind dadurch auch zu erwarten.
    Der Banter See ist auf einem guten Weg!
    Im Übrigen hat Herr Janssen vom Umweltamt Wilhelmshaven dies auch schon im vorigen Jahr gesehen, wie er mir heute Nachmittag mitteilte. Gegen Ende des Jahres 2010 liefen die beiden Anlagen auch schon weitgehend störungsfrei.

    Mit freundlichen Grüßen

    Prof. Dr.-Ing. Jürgen. Michele Tel.: 04461 83043
    Soestestr. 3
    26419 Schortens

    Wurde nicht veröffentlicht …
    Nur auszugsweise zitiert!
    „Der Banter See ist auf einem guten Weg!“ Dieser Satz wurde (absichtlich???) weggelassen!

    http://evu.jade-hs.de/content/projekt-freistrahlanlagen
    http://www.youtube.co/watch?v=sPWzSuUdOMw&feature=related

    Können Sie mir die E-Mail-Adresse von Prof. Nowack übermitteln?

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